Skip to main content

DLG-Wintertagungs-Blog 2020

Agrarstandort Deutschland - Weltmarkt, Premiummarkt, Marktausstieg?

Es wird eine Zukunftsstrategie für den Agrarstandort Deutschland gebraucht, die über Wahlzyklen hinaus geht und Planungssicherheit gibt. Notwendig ist ein Handlungsrahmen für landwirtschaftliche Unternehmer, der Marktperspektiven eröffnet, Innovationen zulässt und gleichermaßen gesellschaftliche Anforderungen erfüllt.

 

Hier lesen Sie Texte von den Referenten und Artikel zu den Themen der DLG-Wintertagung 2020.

 Sie finden Beiträge zu den Themen:

Beiträge zum Thema Agrarstandort Deutschland

Veredlungswirtschaft im Wandel – Perspektiven für Tierhalter und Verarbeiter

Interview mit Ronald Lotgerink, CEO Vion Food Group

"Ich erwarte außerdem, dass die Verbraucher in West- und Nordeuropa in zehn Jahren gut 30 Prozent weniger Fleisch konsumieren. Wir brauchen also nicht mehr die Menge wie bisher, wir brauchen Qualität. Und dafür ist es wichtig, schon heute Ketten aufzubauen..."

Weiterlesen

Neuinvestitionen sind kaum mehr möglich

Interview mit dem Schweinezüchter Carl-Josef Detert über den Agrarstandort Deutschland

"In Deutschland wird es für Landwirte immer schwieriger, wirtschaftlich zu arbeiten. Die Diskussionen hinsichtlich Düngeverordnung, Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz setzen uns zu."

Weiterlesen

Wir haben für die meisten Probleme eine Lösung

Interview mit dem Milchviehhalter Mirko Graff über eine zukunftsfeste Milcherzeugung

Aktuell beherrschen drei Themen die öffentliche Diskussion: der CO2-Fußabdruck, Nährstofffrachten ins Grundwasser sowie das Tierwohl. An allen drei Punkten arbeiten wir auf unserem Betrieb. 

Weiterlesen

Beiträge zum Thema "Ackerbau"

Das ganze System muss stimmen

Interview mit dem Biolandbauer Christoph Müller zum Thema Nährstoffkreiskonzepte für den Ökolandbau von morgen

"Es ist wichtig, nicht nur explizit die einzelnen Nährstoffe an die Wurzel zu bringen, sondern das ganze System muss stimmen. Insgesamt zielt alles auf ein gesundes Wurzelwachstum ab, weil die Wurzeln die Organe sind, die die Nährstoffe aufnehmen."

Weiterlesen

Die Zukunft der Landwirtschaft – Was kann der Ökolandbau?

Beitrag von Prof. Dr. agr. habil. Gerold Rahmann, vonThünen-Institut

Landwirtschaft ist dafür da, allen Menschen ausreichend, gesundes und bezahlbares Essen zu produzieren. Das war früher so, ist heute so, und wird auch in Zukunft so bleiben. Aber die Welt und damit die Landwirtschaft verändert sich, permanent und mit steigender Geschwindigkeit. Kann die Landwirtschaft überhaupt die steigende Weltbevölkerung, die veränderten Verbrauchererwartungen, die Multifunktionalität der Zukunft schaffen? 

Weiterlesen

Stickstoff im Anbausystem halten und pflanzenbaulich nutzen

Beitrag von Dipl. Ing. G. Stemann, FH Südwestfalen

Trotz der erreichten Verbesserungen (Nährstoffexport aus Veredelungsgebieten, sinkendem Mineraldüngereinsatz) weisen die Nährstoffbilanzen  der landwirtschaftlich genutzten Fläche in NRW einen relativ konstanten durchschnittlichen Stickstoffüberschuss  von rd. 30 kg/ha N aus,- in Einzelfällen können jedoch auch deutlich höhere N- Residuen entstehen.  Aus Sicht des Umwelt- und Verbraucherschutzes aber auch aus pflanzenbaulich - ökonomischen Gründen ist es daher zwingend geboten, den Stickstoff effizienter in Pflanze und Boden zu halten.

Weiterlesen

Chemischer Pflanzenschutz ade? – ein Blick in die Zukunft

Beitrag von Prof. Dr. Andreas von Tiedemann, Georg-August-Universität Göttingen

Niemals zuvor haben auf unserem Planeten so viele Menschen so gesund, so gut ernährt und so lange gelebt wie heute. Dass alle wichtigen sozio-ökonomischen und medizinischen Indikatoren seit etwa 1960 global besser geworden sind, daran hat der Produktivitätsfortschritt der modernen Landwirtschaft einen erheblichen Anteil. 

Weiterlesen

Beiträge zum Thema "Tierhaltung"

ITW, staatliches Label und Haltungskennzeichnung -Ein ökonomischer Vergleich-

Beitrag von Dipl.-Ing. agr. Stefan Leuer, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Nach welchen Standards soll zukünftig Schweinefleisch produziert werden? Reicht nach der gesetzliche Standard oder müssen zusätzliche Anforderungen erfüllt werden? Diese Frage stellen sicher derzeit viele Schweinehalter.

Weiterlesen

Ammoniakemissionen im Stall senken

Beitrag von Professor Dr. Wolfgang Büscher, Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Die Minderung der Ammoniakemissionen ist nicht nur eine politische Notwendigkeit, sondern oft auch bei Genehmigungsverfahren ein großes Thema. Die Landwirte haben etliche Möglichkeiten stallinterner Maßnahmen der Emissionsminderung, beginnend mit der Fütterung über die Gestaltung der Böden bis zur Ansäuerung der Gülle. Nicht jede Maßnahme eignet sich für Rind und Schwein aber gleichermaßen.

Weiterlesen

Digitalisierung zur Implementierung der Erfassung der Ernte- und Futtererträge nutzen

Beitrag von Stefan Thurner, Institut für Landtechnik und Tierhaltung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Bei der Ernte von Feldfutter (Silomais, Kleegras oder Luzerne) und Grünland wird derzeit zumeist keine moderne digitale Technik zur Ertragsermittlung eingesetzt, da das Erntegut oft nur innerbetrieblich genutzt wird. Auch werden keine weiteren Parameter wie z. B. der Trockenmasse- oder Rohproteingehalt bei der Ernte erfasst. 

Weiterlesen

Vom Aufwuchs möglichst viel nutzen – Verluste bis zum Milchtank zur Optimierung des Futterertrags minimieren!

Beitrag von Prof. Dr. Hubert Spiekers, Leiter Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft, LfL Bayern

Der erfolgreiche Milchkuhhalter nutzt den Aufwuchs von Wiese und Feld möglichst vollständig. Verluste an Menge und Qualität sind daher soweit möglich zu vermeiden. Dies gilt umso mehr, wenn Trockenheit die Erntemenge mindert oder verschlechtert und die Stoffstrombilanz hohe Grobfutterleistungen honoriert. 

Weiterlesen

Erfolgreiche Etablierung eines Tierwohl-Labels in Österreich

Beitrag von Ing. Christian Auinger, Schauer Agrotronic GmbH, Österreich

Landwirt, Stallsystem, Schlachtbetrieb, Vermarkter und der Konsument. Das gute Zusammenspiel zwischen allen Beteiligen ist wesentlich für eine funktionierende Vermarktung. Jeder muss dazu seinen Beitrag leisten.

Weiterlesen

Beiträge zum Thema "Wirtschaft"

Digitalisierung der Landwirtschaft

Ein Kommentar von Benedikt Bösel über die Auswirkungen von Plattformen

"In der Landwirtschaft muss man grundsätzlich erstmal unterscheiden: Plattformen, bei denen Unternehmen geschäftlich verbunden sind (Industrie/Agrarhandel – Landwirt) und solchen, bei denen Unternehmen mit Endkunden in Geschäftsbeziehung stehen (Landwirt – Verbraucher)."

Weiterlesen

Es wird keine Plattformen geben

Interview mit dem Marktfruchterzeuger Kaspar Haller zum Thema Startups

"Es existieren viele weltweite Plattformen im B2C-Geschäft, aber im Agrarbereich wird es Vergleichbares nicht geben. Wenn man letzten Endes nur vier Marktteilnehmer hat, die den weltweiten Handel mit landwirtschaftlichen Produkten halten – ADM, Bunge, Cargill und Dreyfus –, dann kann das nicht funktionieren."

Weiterlesen

Digitalisierung: Wovon reden wir eigentlich?

Beitrag von Dr. Henning Müller, Kotte Landtechnik / Gastbeitrag DLG-Mitteilungen

Smart Farming, Big Data, künstliche Intelligenz, Robotik – aus der Welt der Digitalisierung prallen viele Begriffe auf uns ein, die wir nur schwer einordnen können. Henning Müller gibt Orientierung im digitalen Dschungel.

Weiterlesen

Landhandel 4.0 oder nur heiße Luft?

Beitrag von Christian Bickert, Gastbeitrag DLG-Mitteilungen

Mehr Transparenz, bessere Preise und vor allem weniger Arbeit: Das versprechen die neuen Handelsplattformen, die wie Pilze aus dem Boden sprießen. Ist das der Anfang vom Ende des klassischen Landhandels, oder eröffnen sich hier neue Vermarktungswege für Landwirte und Händler?

Weiterlesen

Hohe Standards, steigende Kosten – was sind die Zukunftsmärkte für Deutschlands Agrarunternehmer?

Beitrag von Prof. Dr. Harald Grethe, Humboldt-Universität zu Berlin

Bei Zukunftsmärkten denken wir vor allem an die Produktmärkte für agrarische Rohstoffe und die zukünftigen Preisentwicklungen auf diesen Märkten. Für Deutschlands Agrarunternehmerinnen und Agrarunternehmer sind für viele Produkte schon heute, und für andere zunehmend, die Weltmarktpreise als Ausdruck globaler Knappheiten die zentrale Determinante inländischer Preisentwicklungen. 

Weiterleiten

Beiträge zum Thema "Gesellschaft"

Mehr Frauen in landwirtschaftliche Gremien

Beitrag von Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes

Betrachtet man den Deutschen Bauernverband oder andere landwirtschaftliche Verbände, dann fällt auf, dass wenige, bis gar keine Frauen in Gremien vertreten sind. Der Deutsche LandFrauenverband fordert beispielsweise schon länger einen höheren Frauenanteil in den Gremien der Bauernverbände. 

Weiterlesen

Eine Generation, die weiß, was sie isst

Beitrag von Ulrike Päffgen ist Lehrerin und Gründerin der GemüseAckerdemie

Betrachtet man die Kernlehrpläne der Schulen, wird deutlich, dass die Verankerung von Naturerfahrungsräumen und landwirtschaftlichen Themen größtenteils fehlt. Dies äußert sich in mangelnder Wertschätzung von Lebensmitteln und führt zu unserer hemmungslosen Wegwerfgesellschaft...

Weiterlesen

Landwirtschaft: Das Imageproblem aktiv angehen

Beitrag von Michael Berger, Referent für Landwirtschaft beim WWF Deutschland

Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt. Ein zentraler Aufgabenbereich von mir beim WWF Deutschland ist der Dialog mit der Landwirtschaft. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, gemeinsame Interessen zu identifizieren und neue Allianzen zu denken.

Weiterlesen

Frauen im Unternehmen müssen eine Selbstverständlichkeit werden

Interview mit der Unternehmerin Nicola Lemken über Frauen im Agribusiness

Der weibliche Anteil in der Gesellschaft liegt bei 50 Prozent. Warum sollte er dann in der Arbeitswelt anders sein? Ich denke, dass es in allen Bereichen sinnvoll ist, wenn Themen und Entscheidungen aus männlicher und aus weiblicher Sicht beleuchtet werden können. 

Weiterlesen